Nordeifel & Hohes Venn

Botrange (B)
Monschau (D)
Westwall bei Monschau (C, E)
Hohes Venn (F) Wesertalsperre (G) Eupen (H)
   
NS-Ordensburg
Vogelsang
(I)
   

 

 

Botrange
10.7.2026

 

Die Botrange (so auch der Name im 19. Jahrhundert im Deutschen Reich) im Gemeindegebiet von Weismes / Ostbelgien, ist mit 694,24 m O.P. die höchste Erhebung Belgiens und liegt im Hohen Venn. Der auf der Botrange aufgeschüttete Baltia-Hügel (nach dem belgischen General-Leutnant und General-Gouverneur für die Ostkantone, Baron Herman Baltia benannt) wurde angelegt, um Belgiens höchsten Punkt auf 700 m Höhe zu bringen.

 

 

Blick auf das Hohe Venn bei Botrange

 

 

Sonnenuntergang über dem Hohen Venn

 

 

 

 

Monschau
11.7.2026

 

Monschau ist eine Stadt im Westen Deutschlands, nahe der belgischen Grenze. Sie ist für ihr mittelalterliches Zentrum mit Fachwerkhäusern und engen Kopfsteinpflasterstraßen bekannt. Die Burg Monschau thront mit ihren Türmen über der Stadt und ist ein Veranstaltungsort für Open-Air-Konzerte. Das Rote Haus, ein 1752 erbautes Wohnhaus eines wohlhabenden Tuchfabrikanten, enthält luxuriöse antike Möbel und eine mit Schnitzereien versehene Wendeltreppe aus Eichenholz. Unweit der Stadt befindet sich der Nationalpark Eifel mit Wanderwegen.

 

 

 

Tuchmacherbrunnen

 

Auf dem Marktplatz steht ein bronzener Tuchmacherbrunnen oder auch Weberbrunnen genannt. Er erinnert an die Tradition der Tuchmacher in Monschau seit dem 17. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts erreichte Monschau den Höhepunkt mit seiner feinen Tuchfabrikation und brachte vielen Tuchmachern großen Reichtum. Der Brunnen zeigt die drei wichtigsten Berufsgruppen bei der Herstellung von feinen Tüchern und Stoffen.

 

 

 

 

 

 

Westwall bei Monschau
11.7.2026

 

 

 

 

 

 

Hohes Venn bei Nahtsief
11.7.2026

 

Das Hohe Venn ist der nordwestliche Teil der Eifel und bildet ein grenzübergreifendes Hochplateau in Belgien und Deutschland. Geologisch zählt es zusammen mit den benachbarten Ardennen und der Eifel zum Rheinischen Schiefergebirge.

 

 

 

 

Wesertalsperre
11.-12.7.2026

 

Die Wesertalsperre bei Eupen, daher auch bekannt als Eupener Talsperre, ist das wichtigste Wasserreservoir Belgiens. Sie ist darüber hinaus ein beliebtes Ausflugsziel im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn.

 

 

 

 

Eupen
12.7.2026

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Eupen ist Teil der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) in Ostbelgien, eine Fazilitäten-Gemeinde mit Spracherleichterung für Frankophone. Die Amtssprache ist Deutsch, und die rund 20.100 Einwohner der Stadt sind mehrheitlich deutschsprachig. Das neben Hochdeutsch gesprochene Eupener Platt gehört zur Dialektzone des ostlimburgisch-ripuarischen Übergangsgebiets.

Seit der schrittweisen Umwandlung Belgiens in einen Föderalstaat ist Eupen Hauptsitz des Parlaments, der Regierung und des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft und somit politisches Zentrum der rund 80.000 Einwohner umfassenden deutschsprachigen Bevölkerungsminderheit in Belgien. Darüber hinaus ist Eupen Verwaltungssitz der Euregio Maas-Rhein.

 

 

Altstadt Eupen

 

 

 

 

Pfarrkirche St. Nikolaus

 

Die Pfarrkirche St. Nikolaus in der Oberstadt von Eupen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude, das dem heiligen Nikolaus von Myra geweiht ist.

 

 

 

 

NS-Ordensburg Vogelsang
12.7.2026

 

Die sogenannte NS-Ordensburg Vogelsang ist ein von den Nationalsozialisten in der Eifel oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid errichteter Gebäudekomplex bei Schleiden-Gemünd in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage diente, im Gegensatz zur SS-Junkerschule und zur Reichsführerschule, der NSDAP zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders. Der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern und gilt nach den Parteitagsbauten in Nürnberg mit fast 100 ha bebauter Fläche als das größte erhaltene Beispiel der Architektur im Nationalsozialismus in Deutschland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex von britischen Streitkräften übernommen, die im umliegenden Gelände auf 6354 ha den Truppenübungsplatz einrichteten. 1950 wurde die Infrastruktur von belgischen Militärstreitkräften übernommen, die unter dem Namen „Camp Vogelsang“ dort eine Kaserne einrichteten und diese und den Truppenübungsplatz bis 2005 nutzten bzw. verwalteten. Seit 1989 stehen die Gebäude unter Denkmalschutz. 2016 wurde Vogelsang im Rahmen einer Dauerausstellung und als architektonische Erinnerungsstätte zu einem NS-Dokumentationszentrum.

 

 

 

 

Ausstellung: Bestimmung Herrenmensch