| Eifeler Maare | ||
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Dauner Maare |
Pulvermaar |
Holzmaar |
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| Meerfelder Maar | ||
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Maare sind Schüssel- oder Trichterförmige Mulden vulkanischen Ursprungs.
Sie entstehen, wenn heißes Magma auf Grundwasser trifft und sich durch
eine heftige Wasserdampfexplosion ein Krater bildet. Diese oft als
„Augen der Eifel“ bekannten Kraterseen oder Trockenmaare prägen vor
allem die Vulkaneifel in Deutschland.
Entstehung und Typen
Phreatomagmatische Explosion:
Das Aufsteigen von Magma trifft auf kaltes Grundwasser und führt zu
einer explosionsartigen Verdampfung.
Maarseen:
Nach der Explosion füllt sich der Trichter oft mit Grund- oder
Regenwasser und bildet einen runden See (z. B. das Pulvermaar).
Trockenmaare:
Wenn kein Wasser nachfließt oder der See verlandet, bleibt eine trockene
Mulde zurück (z. B. der Dreiser Weiher).
Bekannte Beispiele in der Eifel
Dauner Maare:
Eine Gruppe aus drei nahegelegenen Maarseen (Gemündener Maar, Weinfelder
Maar, Schalkenmehrener Maar).
Holzmaar:
Das Holzmaar ist das kleinste, wassergefüllte Maar der Eifel. Seit den
1980er Jahren bis heute haben Wissenschaft und Forschung reges Interesse
an dem kleinen Maar.
Meerfelder Maar:
Das Meerfelder Maar ist ein Maar am Rande des Eifeldorfes Meerfeld in
der Nähe von Manderscheid. Der Maarsee ist eingebettet in den größten
Maartrichter der Eifel. Doch nur ein Teil des 1.700 Meter langen Kessels
ist mit Wasser bedeckt. |
